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     06.07.2019

100 Schulen setzen sich für Fairen Handel ein

fair-trade-schools„Ich freue mich, dass immer mehr Schulen im Land Fairtrade-Schools werden und die fächer- und schulartübergreifende Kampagne nutzen“, sagt Staatssekretär Volker Schebesta MdL und ergänzt: „Somit leisten sie einen wichtigen Beitrag, die Leitperspektive Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) mit Leben zu füllen.“
Die Landesregierung verstehe Entwicklungszusammenarbeit als eine Gemeinschaftsaufgabe, so Staatsministerin Theresa Schopper. „Eine global gerechte und bessere Welt kann nur gelingen, wenn alle bereit sind, etwas dafür zu tun. Die Fair-trade-Schools-Kampagne sensibilisiert uns für die Zusammenhänge zwischen unserem Konsumverhalten hier in Baden-Württemberg und den Lebensbedingungen anderswo.“

Im Rahmen eines Festakts in Stuttgart anlässlich des 5-jährigen Bestehens der Fair-trade-Schools-Kampagne in Baden-Württemberg erhielten vier Schulen Preise für die filmische Darstellung ihres Engagements für den Fairen Handel. „Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, mit wie viel Kreativität und Engagement sich Schülerinnen und Schüler für den nachhaltigen Konsum und Fairen Handel einsetzen, um im Schulumfeld, aber auch für den eigenen Lebensstil das Bewusstsein für Gerechtigkeit und Verantwortung zu schärfen“, sagt Staatssekretär Schebesta.
Mit der Fairtrade-Schools-Kampagne haben Schulen die Gelegenheit, die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals) im Schulalltag konkret umzusetzen und den Fairen Handel im Alltag der Schule zu integrieren. Die Kampagne fordert zur Thematisierung des Fairen Handels im Unterricht auf und lädt mit Informationen zu fair gehandelten Produkten zur Verwendung dieser bei schulischen Aktivitäten wie Projektwochen oder Schulfesten ein. „Viele unserer Kaufentscheidungen haben auch Einfluss auf Menschen im Globalen Süden. Diese müssen häufig unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten, auch Kinderarbeit ist an der Tagesordnung“, so Schopper. „Deswegen wissen wir: Veränderungen müssen im Kleinen beginnen, um Großes zu bewirken.“

SEZDas Staatsministerium Baden-Württemberg und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport unterstützen die landesweite Kampagne unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Die Koordination liegt bei der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ). Sie wird von weiteren entwicklungspolitischen Akteuren aus dem Land wie dem Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB), dem Entwicklungspädagogischen Informationszentrum Reutlingen (EPiZ), dem Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildungsarbeit der Evangelischen Landeskirche Württemberg, dem Institut für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg und der MISEREOR-Diözesanstelle Rottenburg-Stuttgart unterstützt.
Die Fairtrade-Schools-Kampagne wurde im Jahr 2012 als einmalige bundesweite Bildungsplattform zum fairen Handel von TransFair e.V. ins Leben gerufen. Seit ihrer Einführung im Jahr 2014 sind 100 baden-württembergische Schulen als Fairtrade-School ausgezeichnet.

fairtrade-schools.de
Quelle: Pressemeldung sez.de

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