•      01.12.2020

Für eine Kirche zum Wohlfühlen

Screenshot der KiKidz-Webseite Über ein Jahr lang haben sich Kinder aus ganz Baden mit der Frage beschäftigt, wie sie ihre Kirche derzeit erleben, was ihnen gefällt und wo sie sich Änderungen wünschen. Jetzt wurden die 569 Ansagen an Landesbischof Jochen Cornelius Bundschuh und Synodalpräsident Axel Wermke übergeben.
Die Kinderstimmen wurden im Rahmen des Projektes „KiKidz“ zusammengetragen: Beim „Gebäudecheck“ in der Kirchengemeinde vor Ort, bei kreativen Ideenwerkstätten auf Bezirkskindertagen oder auf Kinderfreizeiten. „Quer durch Baden haben die Kinder im Alter von fünf bis 12 Jahren diskutiert und fantasievolle Ideen entwickelt, wie die Kirche der Zukunft sein könnte, damit Kinder sich dort wohlfühlen und in ihren Bedürfnissen ernst genommen fühlen“, erklärte der badische Landesjugendpfarrer Jens Adam.

Viele Kinder bewege die Frage, wie es gelingen kann, dass die Erwachsenen auch ihre Perspektive hören, ernst nehmen und ihr Raum geben. So heißt es in einem Votum: „Von den Erwachsenen in der Kirche wünschen wir uns, dass sie uns Freiheit lassen und unsere Meinung respektieren.“ Oder aus einem anderen Mund: „Ich will das, was geredet wird, verstehen.“ Ein Besuch des Bischofs im Kindergottesdienst, mehr Bewegung in der Kirche und flottere Lieder oder Limonade beim traditionellen Kirchenkaffee– „viele konkrete Ideen sind entstanden, um sichtbar zu machen, dass Kinder ein ebenso wichtiger Teil von Kirche sind wie Erwachsene und sich das stärker im kirchlichen Miteinander abbilden sollte“, sagte der Landesjugendpfarrer. Wenn Kirche sich der Perspektive von Kindern annehme, verwirkliche sie das, was Jesus seinen Jüngern sagte: „Wer Kinder in seinem Namen aufnimmt, nimmt Jesus selbst auf.“
Quelle: ekiba.de
Webseite der KiKidz


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