GesellschaftsReport BW 3-2025
15.01.2026

Mediennutzung von Familien

- zwischen Kontrolle, Vertrauen und Teilhabe (GesellschaftsReport BW 3-2025)

Digitale Medien bereichern die Welt von Kindern und Jugendlichen, bieten Möglichkeiten für Kommunikation, Information, Entwicklung und Teilhabe. Gleichzeitig bergen sie Risiken wie Cybermobbing und Cybergrooming. Der GesellschaftsReport BW 3-2025 geht der Frage nach, wie präsent welche digitalen Medien für Kinder in Baden-Württemberg sind, wie kompetent Eltern mit diesem Thema im Familienalltag umgehen und wie ihr Verhalten das Medienverhalten ihrer Kinder beeinflusst.

Die Ergebnisse belegen eine Mediatisierung von Kindheit. Während Jüngere vor allem täglich Audiomedien nutzen, gehören Fernsehen, Videos oder Filme zum Alltag von Kindern ab 11 Jahren. 6- bis 10-Jährige tauchen 140 Minuten täglich in die digitale Welt ein, 15- bis 17-Jährige 437 Minuten. Soziale Medien werden mit dem Übergang in die Sekundarstufe bedeutend, sind aber nicht das wichtigste Medium.

Eine frühzeitige Vermittlung von Medienkompetenz kann bewirken, dass Kinder digitale Medien und Angebote sicherer und reflektierter nutzen, sobald ihre Mediennutzung sich dem Einfluss der Eltern entzieht. Letztendlich ist die Vermittlung von Medienkompetenz in einer digitalisierten Welt auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Herausgeber: Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration
GesellschaftsReport BW 3-2025 als pdf-Datei
Quelle: sozialministerium.baden-wuerttemberg.de

siehe dazu auch: Vielfältige Angebote zur Stärkung der Medienkompetenz

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