Organisation des Religionsunterrichts immer schwieriger
In einem Interview mit Michael C. Hermann, Professor für Soziologie und Politikwissenschaft, auf Radio Vatican heißt es:
"Dass es schwieriger wird, den Religionsunterricht in den Schulen zu organisieren, hat vor allem damit zu tun, dass die Zahl der Schüler im evangelischen und im katholischen Religionsunterricht seit vielen Jahren zurückgeht. Nur noch jeder zweite Schüler besucht den Religionsunterricht einer der beiden großen christlichen Konfessionen. Für die 50 Prozent, die nicht teilnehmen, müssen die Schulen dann ein anderes Angebot machen. Also konkret: Religionsunterricht einer anderen Religion oder eines anderen Bekenntnisses anbieten - oder aber Ethikunterricht. Das alles muss koordiniert werden, Lehrkräfte müssen gefunden und auf den Stundenplänen, am besten parallel, platziert werden. Das gleicht manchmal der Quadratur des Kreises.""