Die Fußball-Weltmeisterschaft hat begonnen. Fußballfans fiebern mit ihren Mannschaften. Und auch auf Schulhöfen wird über Nationalmannschaften diskutiert und Stickeralben werden getauscht.
Fußball gehört für viele Kinder zu ihrer Lebenswelt. Ob auf dem Pausenhof, im Sportverein oder vor dem Fernseher während einer Weltmeisterschaft: Fußball begeistert, verbindet und bewegt.
Auf den ersten Blick scheinen Religion und die Welt des Fußballs wenig miteinander zu tun zu haben. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt viele Berührungspunkte. Fußball handelt von Gemeinschaft und Zusammenhalt, von Sieg und Niederlage, von Fairness und Konflikten. Kinder erleben auf dem Sportplatz, was es bedeutet, ausgeschlossen oder aufgenommen zu werden, Verantwortung zu übernehmen oder anderen zu helfen. Kinder erleben beim Fußball Themen, die auch für den Religionsunterricht zentral sind.
Auf sonntagsblatt.de stellt Frau Religionslehrerin drei konkrete Ideen für die Unterrichtspraxis vor:
Idee 1: Teamgeist (1. Korinther 12,12–27 – "Ein Leib, viele Glieder")
Idee 2: Fairplay und Nächstenliebe (Lukas 10,25–37 – Gleichnis vom barmherzigen Samariter)
Idee 3: Fairplay-Regel (Matthäus 7,12 – die goldene Regel)