Studie für evangelische Bildung und Kirchenentwicklung
Wie kann evangelische Kirche unter Bedingungen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels handlungsfähig bleiben? Mit der jetzt veröffentlichten Studie „Entscheiden jenseits vertrauter Horizonte. Zukunftsszenarien für evangelische Bildung und Kirche“ legt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) einen Orientierungsrahmen für Verantwortliche in Kirche und Bildung vor.
Im Zentrum steht die Einsicht, dass Bildungsverantwortung und Kirchenentwicklung sich wechselseitig bedingen. Evangelische Bildung ist nicht nur ein Arbeitsfeld der Kirche, sondern ein Grundmodus ihrer Präsenz und Glaubenskommunikation – von der frühen Bildung über Religionsunterricht, Konfirmand*innen- und Jugendarbeit bis zur Erwachsenenbildung. Zugleich zeigt sich in der konkreten Gestalt kirchlichen Handelns, inwiefern diese Bildungsprozesse Orientierung stiften, dialogfähig bleiben und gesellschaftliche Relevanz entfalten können.
Die Schrift beschreibt gesellschaftliche und kirchliche Umbrüche und zeigt die Bedeutung von Bildung als Kern kirchlicher Identität auf. Der Text entwickelt Szenarien und Handlungsstrategien für zentrale Praxisfelder – von Kita und Schule über Konfi- und Jugendarbeit bis zur Erwachsenenbildung – und gibt theologische, bildungstheoretische und praktische Impulse für eine vernetzte, zukunftsorientierte Kirchenentwicklung.