•      09.02.2021

Zusammenarbeit der Konfessionen im christlichen Religionsunterricht "zwingend"

BibelleserMit dem ständigen Rückgang an Studierenden der Theologie, auch im Bereich der angehenden Religionslehrer, wird zunehmend der Aspekt der umfassenden Bildung wichtiger. Daher spricht sich die ehemalige Ministerin und jetzige Vatikanbotschafterin Annette Schavan dafür aus, bei der Weiterentwicklung der akademischen Theologie Zentren mit Schwerpunkten einzurichten, "die die Theologie zu einer attraktiven Gesprächspartnerin für alle Fakultäten und zu einem inspirierenden Angebot im allgemeinen Bildungskonzept der Universität" werden lässt.
Schavan rechnet damit, dass auch die Zahl der Lehramtsstudierenden mangels Nachfrage nach konfessionellem Religionsunterricht in einer immer säkularer werdenden Gesellschaft auf Dauer deutlich zurückgehen werde. Daher spricht sie sich dafür aus, neben Angeboten wie Ethik und Lebenskunde auch "ausgewählte religionsphilosophische Themen und damit verbundene klassische Fragestellungen" in die Lehrpläne aufzunehmen. "Jedenfalls scheint das fundierter und attraktiver zu sein als die Reduzierung der Inhalte des früheren Religionsunterrichts auf Ethik", so Schavan. Auch im christlichen Religionsunterricht sei angesichts sinkender Schülerzahlen in Zukunft eine Zusammenarbeit der Konfessionen "zwingend".
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Quelle: katholisch.de



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