•      11.12.2019

Interreligiöse Bildung muss intensiver werden

Kinder Was kann Religion für Kinder des 21. Jahrhunderts leisten? "Zunächst ist Religion wichtig, weil sie zum kulturellen Wissensbestand gehört, in der Kunstgeschichte und Musik immer wieder vorkommt. Sie ist Teil der Allgemeinbildung", betont der Religionspädagoge Frieder Harz, emeritierter Professor der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg. Interreligiöser Austausch ist dabei seine Idealvorstellung. "Kein Kind sollte aus dem Kindergarten rausgehen, ohne zu wissen, dass es noch andere Religionen gibt", empfiehlt er. Was nicht heißt, dass man die Unterschiede verdecken soll. "Man muss zunächst einmal seine eigene Religion kennen, um andere zu akzeptieren."
Ähnlich sieht es der Tübinger Religionspädagoge Albert Biesinger, Autor zahlreicher Ratgeber zum Thema. "Wenn wir nicht wollen, dass Synagogen, Moscheen und Kirchen brennen, muss die religiöse und interreligiöse Bildung intensiver werden", fordert der katholische Theologe. Pädagogische Fachkräfte müssten mit Blick auf interreligiöse Kompetenz trainiert werden.

Den kompletten Artikel finden Sie bei domradio.de/.../brauchen-kinder-religion-weihnachten-chanukka-zuckerfest-oder-gar-nichts

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