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     11.06.2018

Jugendsynode 2018: Mehr als 100 Jugendliche diskutieren „Heimat Kirche“

Evang. Landeskirche Baden112 Jugenddelegierte aus den Kirchenbezirken und Verbänden der Evangelischen Jugend Baden haben bei der Landesjugendsynode in Karlsruhe unter dem Motto „Da fühl ich mich daheim - Heimat Kirche“ die aktuelle Situation in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit diskutiert. Heimat sei für sie da, „wo ich angenommen bin und wo ich etwas gestalten kann“, so die Botschaft der jungen Menschen. Wie das umgesetzt werden kann, diskutierten sie in unterschiedlichen Arbeitsgruppen. Die Jugendsynode legte außerdem Förderschwerpunkte für die Themenfelder Demokratie & Wertebildung und Frieden fest. Im Rahmen der Tagung wurde Fabian Peters, der inzwischen dem Präsidium der badischen Landessynode angehört, für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Heimat müsse nicht an einen Ort gebunden sein. „Die Menschen und meine Beziehung zu ihnen sind für mich prägend“, formulierte dies eine 17-jährige Delegierte. In den Arbeitsgruppen machten die Jugendlichen deutlich, dass kirchlichen Festen und Ritualen eine wichtige Rolle zukomme. Es gab auch kritische Rückmeldungen. Ein sehr enges Verständnis von „Heimat“ könne dazu führen, dass es zu Ausgrenzung kommt. In der Evangelischen Kinder- und Jugendarbeit solle es um das gemeinsame Gestalten der Gegenwart und die gemeinsame Beheimatung in Vielfalt gehen. „Sei identifizierbar und sei gesellschaftlich relevant“, fasste dies eine Workshopgruppe zusammen. Verbindende Elemente könnten auch Musik und die Begegnung im digitalen Raum sein. Eine digitale Begleitung von lebensgeschichtlich relevanten Zeiten wie Prüfungsphasen, Konfirmation oder 18. Geburtstag sei eine weitere Möglichkeit. Denn „Heimat ist da, wo ich gesehen werde“, so das Fazit eines Delegierten.

Quelle: ekiba.de


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