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     24.08.2017

Schülerzahlen im Land steigen langfristig

SchülerinDie Statistiker prognostizieren bis zum Schuljahr 2025/26 einen deutlichen Anstieg der Schülerzahlen (plus 60.000 Schüler) an den allgemein bildenden Schulen im Land. Damit bestätigt das Statistische Landesamt einen Trend, der sich bereits in der Vorausrechnung des vergangenen Jahres gezeigt hatte. Ausschlaggebend für diese Trendwende seien vor allem eine Stabilisierung der Geburtenzahlen und eine verhältnismäßig hohe Zuwanderung. An den beruflichen Schulen kämen diese Effekte erst langfristig an, für das Schuljahr 2025/26 wird erneut von einer geringeren Anzahl an Schülern (minus 58.000 Schüler) als derzeit ausgegangen. Die höheren Schülerzahlen an den allgemein bildenden Schulen wirkten sich hier erst langfristig stabilisierend aus.
Vor allem an den Grundschulen steigen die Schülerzahlen signifikant an. Für das Schuljahr 2025/26 rechnet das Landesamt mit einem Anstieg von 14 Prozent (plus 54.000 Schüler) im Vergleich mit dem Schuljahr 2016/17. Der mittlere Bildungsabschluss – momentan der am häufigsten abgelegte Abschluss – wird laut der Prognose des Statistischen Landesamts auch im Jahr 2025 seine Spitzenposition unter den Schulabschlüssen behalten.
„Vor dem Hintergrund steigender Schülerzahlen zeigt sich umso deutlicher, dass es der richtige Schritt war, den von der Vorgängerregierung festgelegten Abbau von 700 Lehrerstellen mit dem Doppelhaushalt 2018/19 endgültig zu stoppen. Diese Stellen können wir nun für zentrale bildungspolitische Ziele einsetzen, wie etwa der Qualitätsentwicklung an den Schulen“, sagt Kultusministerin Susanne Eisenmann anlässlich der aktualisierten Vorausrechnung zur Entwicklung der Schüler- und Schulabgängerzahlen bis 2025, die das Statistische Landesamt veröffentlicht hat. Darüber hinaus habe die Landesregierung allein für das kommende Schuljahr rund 740 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen, um die Qualität an den Schulen durch mehr Zeit für die passgenaue Förderung der Schülerinnen und Schüler zu verbessern.

Quelle: Pressemitteilung Kultusministerium